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Freude an Algebra und Geometrie


Suttner-Schule ehrte Sieger im Mathematik-Wettbewerb

Wie viel Multivitaminsaft sich im Winterpunsch befindet, wie lange Familie Müller für ihren Flug in den Weihnachtsurlaub braucht, ob prozentual mehr Kinder Hund oder Katze als Lieblingstier bevorzugen und wie hoch das „Haus vom Nikolaus“ tatsächlich ist, wenn sein Flächeninhalt 24 Quadratzentimeter beträgt, all das müssen hessische Achtklässler ausrechnen können. Bereits zum 45. Mal hatte das Hessische Kultusministerium den Jahrgang Acht aller allgemeinbildenden Schulen des Landes zum Leistungsvergleich in Form eines Wettbewerbs verpflichtet. Die erste Runde fand als Klassen- bzw. Kursarbeit am 6. Dezember statt; insgesamt zehn je nach Bildungsgang unterschiedlich knifflige Pflicht- und Wahlaufgaben waren innerhalb von neunzig Minuten zu lösen. Auch an der Bertha-von-Suttner-Schule zerbrachen sich, thematisch auf das nahende Weihnachtsfest abgestimmt, die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs die Köpfe über den prozentualen Saftanteil von Weihnachtspunsch, die gleichmäßige Verteilung von Schokotalern in Nikolausstiefeln, errechneten Würfelvolumina, bestimmten Symmetrieachsen, konstruierten Dreiecke und Parallelogramme und wiesen nach, dass in Deutschland eine beachtliche Menge der gekauften Lebensmittel in Form von Tiefkühlkost in die Haushalte wandert. Bei der Siegerehrung gratulierte Schulleiterin Manuela Brademann den jeweils Besten der A-, B- und C- Kurse und bescheinigte ihnen Neugier und Forschergeist, denn ohne diese Eigenschaften hätten sie das Etappenziel nicht erreichen können. „Mathematik ist nicht sinnlos und weltfremd, sondern eher wie ein Schweizer Taschenmesser, immer und überall für alles Mögliche zu gebrauchen.“ Mit diesem Zitat des Psychologen Manfred Spitzer wies die Schulleiterin, als Mathelehrerin selbst überzeugte Anhängerin der Rechenkunst, auf die Allgegenwärtigkeit von Mathematik im Alltag hin und die daraus resultierende Notwendigkeit, sich mit ihr zu beschäftigen. Ob die diesjährigen Schulsiegerinnen und –Sieger jemals im Bankwesen, dem Brückenbau oder der Raumfahrt landen, wird sich in ein paar Jahren erweisen. Die besten Voraussetzungen dazu haben jedenfalls Patrick Otto und Julia Alt-Schulz (A-Kurse), Jannis Schleifmann, Kevin Braun und Jonas Kamradek (B-Kurse) sowie Cagla Akbulut und Alexander Grabowski (C-Kurse), die Urkunden und Buchgutscheine aus den Händen der Schulleiterin entgegen nahmen und in der zweiten Runde gegen die Mathe-Asse der anderen Schulen des Kreises antreten werden. Und wer jetzt Lust bekommen hat, seine eigenen Kenntnisse von Dreisatz und Dreieckskonstruktionen zu überprüfen oder sich mit der Dauer von Familie Müllers Weihnachtsreise von Paderborn nach Ibiza zu befassen, findet unter www.mathematik-wettbewerb.de/aufgaben.html diese und alle anderen Aufgaben aus der 1. Runde des aktuellen Mathewettbewerbs.

S. Falk, 3. März 2013
mathewettbewerb