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Theaterdonner in der Turnhalle

Suttner-Schüler erlebten Opernaufführung

Ein ungewöhnliches Live-Musikerlebnis gab es für die Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs der Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau. Auf Einladung des Fachbereichs Musik gastierte die Kammeroper Dresden mit einer gekürzten Fassung des „Freischütz“ von Karl Maria von Weber in der Sporthalle der Schule. In den Unterrichtsstunden vor der Aufführung hatten die Kinder Handlung, Musik und Entstehung der Oper besprochen, so dass sie nun ohne Verständnisschwierigkeiten dem musikalischen Spiel um Liebe und Intrige, Eifersucht und Zaubermunition folgen konnten. Besondere Begeisterung und Szenenapplaus löste die Szene in der Wolfsschlucht aus, wo der junge Jäger Max und sein Gegenspieler Kaspar ein höllisches Gebräu zusammenmixten und mit feurigem Schwefeldampf und ohrenbetäubender Knallerei die Zauberkugeln gossen, mit denen, so der finstere Plan von Kaspar, der arglose Max seine Braut Agathe ins Jenseits befördern sollte. Dass es anders kam und die Sache für das junge Paar ein glückliches Ende nahm, ist hinlänglich bekannt. Wie lange es aber dauert, bis so eine Oper eingeübt ist und das Zusammenspiel klappt, was es braucht, um ein Opernsänger zu werden und wie der Theaterdonner funktioniert, das waren Fragen, die das jugendliche Publikum nach dem Schlussapplaus bewegte und mit denen die Mädchen und Jungen die Gesangskünstler ausgiebig löcherten. Auch die Kulissen, die die bekannten Räumlichkeiten der Turnhalle in einen Zauberwald verwandelten und die zu „Künstlergarderoben“ umfunktionierte Umkleideräume weckten das Interesse der Kinder, die voller Wissbegierde die Gelegenheit wahrnahmen, Details aus dem Theaterhandwerk kennen zu lernen. Bereitwillig stellten sich die vier Darstellerinnen und Darsteller sowie die junge Pianistin der Dresdner Kammeroper den Fragen der Kinder, gaben Einblicke in ihre Arbeit und sorgten so für einen ganz besonderen Schulvormittag.

S. Falk, 26. Januar 2013
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