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Vertiefter Französischunterricht

Suttner-Schüler verbrachten ein Wochenende in Paris

Lange hatten sie sich vorbereitet, Vokabeln gebüffelt und Museumsführer studiert, sogar Kuchen gebacken und in den Pausen verkauft, um die Reisekasse aufzufüllen, jetzt war es endlich soweit: Fünfzig Neunt- und Zehntklässler der Bertha-von-Suttner-Schule machten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf, ein Wochenende in Paris zu verbringen, um endlich einmal live zu erleben, was im Französischbuch so verheißungsvoll dargestellt wird. Nach nächtlicher Busfahrt machte sich die Gruppe unter Missachtung aller eventuellen Schlafdefizite am Freitag früh um acht Uhr daran, die Stadt zu erobern, reicht doch ein Wochenende kaum aus, den vielen Sehenswürdigkeiten auch nur annähernd gerecht zu werden. Entsprechend dicht gepackt war das Programm, das die Jugendlichen sich vorgenommen hatten: Eifelturm und Notre-Dame, Invalidendom und Panthéon, Sacré-Cœur und der Triumphbogen, die Tuilerien und natürlich ein Bummel über die Champs-Elysées. Beim Abendessen im Quartier Latin gab es nach der vielen Kultur und Geschichte noch eine kräftige Portion vom Flair de Bohéme, für den das Studentenviertel berühmt ist. Am nächsten Tag stand zunächst die Kunst im Vordergrund. Bei den Museen mussten sich die Schüler allerdings entscheiden zwischen dem Louvre und dem Musée de l’Orangerie, für alles reichte die Zeit einfach nicht. Nur gucken, nicht kaufen hieß es anschließend beim Rundgang durch das Luxuskaufhaus Les Galeries Lafayette, in dem sich die hochpreisigen Kaschmir- und Seidenkreationen der noblen Marken dieser Welt den staunenden Blicken der Nidderauer Jugendlichen darboten. Erschwinglich wegen des eingeräumten Gruppenrabatts waren hingegen die zierlichen Flakons mit Duftproben des traditionsreichen Parfümhauses Fragonard, in dessen Parfümmuseum die Gruppe bei einer Führung Einblicke in die Geheimnisse der Herstellung von Duftwässerchen gewann. Eine Bootsfahrt auf der Seine beendete den Tag, und bevor es am Sonntag wieder gen Nidderau ging, stand zum Abschluss noch eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Von der anschließenden Heimreise bekamen weder Lehrer noch Schüler besonders viel mit, hatten sie doch zum Schlafen kaum Zeit gehabt auf diesem erlebnisreichen Kurztrip nach Paris.

S. Falk, 14. 11. 12
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