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Vielfalt macht Schule

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

Vielfältig, lebendig und abwechslungsreich – so präsentierte sich schulisches Leben und Lernen den zahlreichen Besuchern am Tag der offenen Tür, zu dem die Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau am vergangenen Freitag eingeladen hatte. In der Mediothek zeigte ein “Markt der Möglichkeiten“ mit Ausstellungen von Schülerproduktionen und Arbeitsergebnissen einen Querschnitt der Unterrichtsinhalte verschiedener Fachbereiche, außerdem Infostände zum Kulturschulprogramm, zum Sprachenangebot, zu den Schulabschlüssen und den weiterführenden Schulen. Nachdem zu Beginn der Veranstaltung die Bläserklasse des sechsten Jahrgangs ihr Können nach gerade mal einem Jahr gemeinsamen Musizierens gezeigt hatte, konnten die Besucher bei geführten Rundgängen oder auf eigene Faust das vielfältige Angebot der Schule erkunden. „Welches Instrument passt zu mir?“, war die Frage, der vor allem die musikinteressierten Viertklässler auf den Grund gehen konnten. Wie bedient man Saxophon, Querflöte oder Tuba, wieso hat die Klarinette so viele Klappen, wie hält man eigentlich ein Waldhorn, und warum, verflixt noch mal, kommt aus der Trompete nicht mehr als ein gequälter Seufzer, obwohl man doch die Backen so fest wie möglich aufgeblasen hat? Geduldig leiteten ältere Schüler die kleinen Gäste an und zeigten ihnen, wie man dem Instrument schöne Töne entlocken kann. Wem andere Künste oder Interessensgebiete näher liegen, konnte ebenfalls fündig werden beim Rundgang durch das Gebäude. Bei den Naturwissenschaften wurden Einblicke in die geheimnisvolle Mikrowelt der Wassertropfen gewährt, ein Duft-Memory und ein Fühl-Parcour weckten vernachlässigte Sinne, und ein abwechslungsreiches Mitmach-Angebot physikalischer und chemischer Experimente machte neugierig auf das Lösen naturwissenschaftlicher Rätsel. Im Petit Café français der siebten Klasse boten die Französischschüler den Gästen einen äußerst appetitlichen Dialogue mit heißen Crêpes, und der Wahlpflichtkurs „Hauswirtschaft“ lockte mit dem Duft frisch gebackener Plätzchen ins Untergeschoss, wo die Weihnachtsbäckerei dem Kuchenbüffett des Elternbeirats ernstzunehmende Konkurrenz machte. Nebenan in der Holzwerkstatt präsentierte der Kurs „Umweltlernen“, durch dessen unermüdliches Engagement für die heimische Obst- und Insektenwelt die Schule im vergangenen Jahr als „Umweltschule“ zertifiziert wurde, Fotos und Arbeitsproben. Gruselatmosphäre gab es im Lesezelt im ersten stock: In der u.a.mit Horrormasken dekorierten Box wechselten sich lesebegeisterte Sechstklässler ab und lasen ihre selbst geschriebenen Schauergeschichten vor. Was im Verlauf eines Jahres im Kunstunterricht der verschiedenen Jahrgangsstufen entstanden ist, wurde in einer ästhetisch äußerst gelungenen Ausstellung in der Aula präsentiert. Malerei, Grafiken und Skulpturen in den unterschiedlichsten Techniken zeugten von der Ideenvielfalt kreativer Kunstproduktion. Einblicke in ihre Unterrichtsarbeit gewährten die einzelnen Profilklassen, die mit verschiedenen Tanz-, Sprach- und Theatervorführungen auf besonderes Interesse bei den Besuchern stießen. Die Bertha-von-Suttner-Schule, vom Hessischen Kultusministerium als eine von fünf hessischen Schulen als Kulturschule zertifiziert, bietet auch im kommenden Schuljahr die Auswahl zwischen den Schwerpunkten Musik, Literatur und Theater, Sprachen, Kunst, Naturwissenschaften und Sport. Zahlreiche Eltern von Viertklässlern besonders aus Nidderau und Schöneck nutzten die Gelegenheit, die Integrierte Gesamtschule mit all ihren Möglichkeiten näher kennen zu lernen und sich in persönlichen Gesprächen durch die Mitglieder der Schulleitung beraten zu lassen.


 S. Falk, 26.11.2012
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