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Studienfahrt nach Belgien und Frankreich

Studienfahrt der Bertha-von-Suttner-Schule nach Belgien und Frankreich vom 14.–17. September 2014

Im Rahmen des Projekts „Hessische Landgemeinden im Ersten Weltkrieg“ führt die Bertha-von-Suttner-Schule im September 2014 eine Studienfahrt für Schülerinnen und Schüler nach Belgien und Frankreich durch. Besucht werden Gedenkorte, Kriegsgräberstätten und Museen, in denen über den Ersten Weltkrieg informiert wird. Zudem findet eine Begegnung mit Schüler/innen aus unseren Nachbarländern statt.

Im Einzelnen führte die Reise nach Langemark und Ypern, nach Péronne an der Somme und in die Gegend von Verdun. Unter der Leitung zweier Lehrkräfte für Geschichte, Frau Karin Braun und Frau Stefanie Weudmann,  nehmen 16 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs an der Fahrt teil. Die Gruppe bildet schon seit dem Herbst 2013 eine AG, welche sich mit den Kriegserfahrungen der Menschen in den Dörfern der Region Main-Kinzig beschäftigt. Wissenschaftlich begleitet wird die AG von Prof. Dr. Jürgen Müller (Goethe Universität Frankfurt) und seiner Mitarbeiterin Katja Alt, die eine Ausstellung zu den hessischen Landgemeinden im Ersten Weltkrieg vorbereiten, die vom 3. Oktober bis 16. November 2014 in der Bertha-von-Suttner-Schule gezeigt wird.

Auf dem Programm der Studienfahrt steht ein Besuch der Soldatenfriedhöfe Tyne Cot und Langemark in der Nähe von Ypern, der mit einer englischen Schülergruppe der King’s School Canterbury unter der Leitung von Dr. David Perkins gemeinsam durchgeführt wird. Des Weiteren wird das Museum „In Flanders Fields“ in Ypern besucht, und die Gruppe nimmt an der abendlichen Gedenkfeier am Stadttor Menem Port von Ypern teil. Ein Tagesausflug nach Péronne führt ins dortige Historial de la Grande Guerre und anschließend zu den wichtigen Gedenkstätten Thiepval, Beaumont-Hamel, Fricourt und La Boiselle in der Somme-Region. Am letzten Tag führt die Reise nach Verdun, wo das zerstörte Dorf Fleury, das Fort Douaumont und das dortige Beinhaus besucht werden.

Die Fahrt wird in der Schüler-AG intensiv vorbereitet, und während der Fahrt wird es in Abendseminaren weitere vertiefende Informationen geben. Der Besuch der Gedenkstätten an der Somme und bei Verdun wird unter fachkundiger Leitung einheimischer Führer durchgeführt. Mit dieser Studienfahrt wird den Schülerinnen und Schülern die authentische Begegnung und Auseinandersetzung mit den Regionen ermöglicht, in denen während des Ersten Weltkriegs die schwersten Kämpfe stattfanden, und sie begegnen jungen Menschen aus unseren Nachbarländern im gemeinsamen Erinnern an die Opfer des Krieges.

Die Studienfahrt wird finanziell unterstützt von der Stiftung Gedenken und Frieden (Kassel), der Bertha von Suttner-Stiftung der Deutschen Friedensgesellschaft (Dortmund), der Bürgerstiftung Nidderau und der Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land.

stiftung gedenkenundfrieden nidderau hanau bertha-von-suttner

J. Müller, M. Brademann, 12.09.2014
soldatenfriedhof
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