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Fliehkräfte bei Vollbremsung

Fünftklässler der Suttner-Schule absolvierten Sicherheitstraining

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – das war das Motto eines Projekttages, den der Jahrgang Fünf der Bertha-von-Suttner-Schule durchführte. Einen Schulvormittag lang übten die Mädchen und Jungen nicht nur das das richtige Verhalten im Bus und am Bahnsteig, sondern lernten auch, wie sie auf Provokationen angemessen reagieren können und in Notfällen einen kühlen Kopf bewahren. Dazu hatten sich die Klassenlehrerinnen und -lehrer professionelle Unterstützung geholt. Die erste Unterweisung in Sachen Sicherheit fand direkt auf dem Bahnsteig des Windecker Haltepunkts der Niddertalbahn statt. Wo sich täglich vor Schulbeginn und nach Unterrichtsschluss zahllose Schülerinnen und Schüler drängeln und mitunter so leichtsinnig verhalten, dass dem Zufallspassagier der Atem stockt, erklärte Maurice Vogelmann von der Bahnpolizei den Kindern den Zusammenhang zwischen dem Bremsweg einer Lokomotive und dem Sicherheitsabstand, den Pendler gleich welchen Alters zum einfahrendem Zug wahren sollten, erkennbar an der weißen Linie auf dem Bahnsteig.  Die zweite Lektion dieses Vormittags fand im Schulbus statt. Was bei einer abrupten Bremsung, angekündigt und bei Schrittgeschwindigkeit, bei der Simulation noch für ein munteres Durcheinandergepurzel im Bus sorgte, kann im Ernstfall zu schweren Verletzungen führen. Der Fahrer des Busunternehmens Schäfer aus Heldenbergen zeigte den Mädchen und Jungen, welche Fliehkräfte schon bei geringer Geschwindigkeit auf die ungesicherten Passagiere einwirken und erklärte ihnen, wie sie sich im Bus richtig zu verhalten haben. Wie man mit Provokationen umgehen kann, übte anschließend Jens Schimmel vom Hessischen Hapkido-Verband mit den Kindern auf spielerische Weise ein. Die äußerst vielseitige südkoreanische Kampfkunst Hapkido verbindet philosophisch-meditative Elemente mit sportlichen Anteilen, wobei der Selbstverteidigung eine übergeordnete Rolle zukommt. Jens Schimmel erklärte die Eskalations-Spirale und demonstrierte anschließend einige Übungen zur Deeskalation. Zum Abschluss des Sicherheitstrainings stand ein Mini-Erste-Hilfe-Kurs an. Bei Niklas Döring vom DLRG lernten die Kinder, was eine  Rettungskette ist und wie man einen Notruf absetzt. Anschließend lernten die Kinder einige wichtige Handgriffe für den Notfall, z. B. die stabile Seitenlage eines Unfallopfers und den Transport eines leicht verletzten Klassenkameraden.

S. Falk, 9.11.14
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