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Ein Engel für „die Bertha“

Suttnerschule startet ungewöhnlichen Spendenaufruf

Ein komplett saniertes Stufengebäude mit neuem Mobiliar und einer IT-Ausstattung in allen Klassenräumen, die sich sehen lassen kann – wer sich jüngst beim Tag der Offenen Tür in der Bertha-von-Suttner-Schule umgesehen hat, geriet ins Staunen angesichts der Veränderungen. Auch viele Ehemalige, die ihrer alten Wirkungsstätte einen Besuch abstatteten, waren schier geblendet von dem neuen Licht, in dem Teile der alten „Bertha“ erstrahlte, und erkannten ihre alten Klassenräume kaum wieder. Doch mit der Renovierung und Neuausstattung des Stufengebäudes ist die Umgestaltung und Erneuerung der in die Jahre gekommenen Bildungseinrichtung noch lange nicht abgeschlossen. Besonders was die Außenanlagen betrifft, steht noch Einiges auf dem Wunschzettel der Schulgemeinde, wie Schulleiterin Manuela Brademann im Gespräch berichtet:

Frau Brademann, nach langer Umbauphase ist das Stufengebäude fertig, im Hauptgebäude werden nach und nach die alten Tafeln durch Whiteboards ersetzt. Was steht als nächstes auf der Agenda?
Schulleiterin Manuela Brademann: Viele Eltern haben uns am Tag der Offenen Tür zu der gelungenen Modernisierung des Stufengebäudes mit seinen freundlichen Räumen und der tollen Medienausstattung beglückwünscht. Im kommenden Bauabschnitt steht die Renovierung des naturwissenschaftlichen Traktes an. Wir sind dem Main-Kinzig-Kreis als Schulträger sehr dankbar, dass die Erneuerung der Schulgebäude wie geplant umgesetzt wird.
Die Außenanlagen der Schule bieten aber keinen besonders einladenden Anblick. Besonders wenn man vom Fußweg an der Nidder auf den großen Schulhof blickt, hat man den Eindruck einer tristen Steinwüste. Sind im Zuge der Modernisierungsarbeiten dort ebenfalls Veränderungen geplant?
Frau Brademann: Natürlich wünschen wir uns Außenflächen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern deren Gestaltung auch pädagogischen Anforderungen gerecht wird. Im vergangenen Jahr ist mit der Anlage des Schulgartens in dieser Richtung schon sehr viel geschehen. Für den unteren Schulhof hat ein Planungsbüro, das sich auf die Gestaltung von kindgerechten Außenanlagen spezialisiert hat, einen Entwurf erarbeitet, der speziell auf die Wünsche und Anforderungen unserer Schule zugeschnitten wurde.
Welche Konzeption liegt dem Entwurf zugrunde?
Frau Brademann: Maßgebend ist der Gedanke, dass ein Schulhof gleichermaßen Lernraum und sozialer Raum ist. Er soll alle Sinne ansprechen und anregen, Rückzugsmöglichkeiten ebenso bieten wie Bewegungsräume zum Toben, Rennen und Klettern für die jüngeren Schüler. Wir brauchen also Sitzelemente und Spielzonen und natürlich viel Grün im Sinne einer naturnahen Gestaltung.
Das klingt gut, wird aber sicher nicht billig. Kann die Schule nach den umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an den Gebäuden auf Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises zählen?
Frau Brademann: Ich denke, für die Umsetzung dieses ehrgeizigen Projektes müssen wir andere Kräfte ins Spiel bringen. Der Schulhof, so wie er sich jetzt darstellt, ist ja nicht unbrauchbar. Er ist in seiner baulichen Struktur auch keine Gefährdung für die Schülerinnen und Schüler. Man kann durchaus nachvollziehen, dass der Schulträger angesichts der knappen öffentlichen Mittel andere Prioritäten hat. Die Kosten für die Schulhofgestaltung, so wie der Entwurf sie vorsieht, liegen bei rund vierzigtausend Euro. Deshalb wollen wir mit phantasievollen Initiativen im kommenden Jahr die Umsetzung dieses Konzeptes in Angriff nehmen.
Woran haben Sie da zum Beispiel gedacht?
Frau Brademann: Wir bilden eine neue Arbeitsgruppe, in der alle Gremien der Schulgemeinde vertreten sind: Schulleitung und Kollegium, Schülervertreter und Schulbotschafterrat, Förderverein und Elternbeirat und natürlich die Schulpaten. Ich bin sicher, dass in diesem Ausschuss viele kreative Ideen sprudeln werden, wie wir unsere Schulhofgestaltung mit Eigenmitteln und niedrigeren Kosten realisieren können. Wir werden z. B. Spendengelder akquirieren, Projekte mit Pflanz- und Pflasteraktionen durchführen, die Elternschaft um handwerkliche Unterstützung bitten und natürlich auch Klinken putzen, um Material- und Sachspenden wie Steine, Sand, Pflanzen und Erde zu erhalten. Und eine tolle Aktion haben wir ja bereits auf den Weg gebracht, bei der sich alle beteiligen können, ohne dass es etwas kostet.
Was ist das für eine Aktion?
Frau Brademann: Auf Initiative der Kollegin Stefanie Thor und des Kollegen Arne Prescher hat sich unsere Schule bei www.schulengel.de angemeldet. Diese Seite arbeitet mit über 1000 Internetshops zusammen, dabei sind sehr bekannte wie Amazon, zalando, Jokers oder auch ebay. Bei jedem Einkauf in einem dieser Läden wird ein gewisser Prozentsatz des Warenwertes als Spende unserem Schulengel-Konto gutgeschrieben und dann an den Förderverein überwiesen.
Kann da jeder mitmachen?
Frau Brademann: Jeder, der im Internet bei einem der teilnehmenden Shops einkauft. Es ist vollkommen unkompliziert. Man geht vor dem Einkauf auf die Schulengel-Seite und klickt unsere Schule als Objekt, das man unterstützen möchte, an. Anschließend führt man wie geplant seinen Online-Einkauf durch. Die Bestellung verteuert sich dabei nicht. Auch wenn es jedes Mal nur kleine Spendenbeträge sind, kann eine beachtliche Summe zusammen kommen. Deshalb wünsche ich mir, dass möglichst viele diese Möglichkeit nutzen und bei ihrem nächsten Internet-Einkauf an die Bertha-von-Suttner-Schule denken. Wer aber gerne einen einmaligen Geldbetrag zugunsten der Gestaltung des Schulhofes  spenden möchte, der kann dies mit einer direkten Spende auf das Konto des Fördervereins unserer Schule tun. Die Bankverbindung ist im Sekretariat erhältlich oder kann aus der Homepage der Schule entnommen werden.
Dann wünsche ich Ihnen, dass der Schulengel bei den anstehenden Weihnachtsbesorgungen vor lauter Klicks nicht zur Ruhe kommt bzw. es genügend Geldspenden gibt, damit das Spendenkonto wächst. Herzlichen Dank für das Gespräch.
Frau Brademann: Ich bedanke mich ebenfalls und wünsche allen Lesern eine erholsame und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

S. Falk, 3.12.14



Konto für Spenden an den FÖV


Inhaber: Förderverein der Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau

Bank:

Frankfurter Volksbank
IBAN: DE05501900000006101631
BIC: FFVBDEFFXXX

schulengel10
Kaufen Sie online über diesen Link ein und unterstützen Sie damit unseren Förderverein.
Ihr Einkauf wird dabei nicht teurer.
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mb
Schulleiterin:
Manuela Brademann