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Knifflige Aufgaben, spannende Bücher,

Suttner-Schule ehrte Sieger im Mathematik- und im Lesewettbewerb

Was frische Waffeln auf dem Weihnachtsmarkt kosten dürfen und wie man einen Sack voller Karotten gerecht unter sechs Ponys aufteilt, das auszurechnen gehörte noch zu den leichteren Aufgaben, mit denen hessische Achtklässler landesweit ihre Mathematikkenntnisse unter Beweis zu stellen hatten. Bereits zum 47. Mal hatte das Hessische Kultusministerium den Jahrgang Acht aller allgemeinbildenden Schulen des Landes zum Leistungsvergleich in Form eines Wettbewerbs verpflichtet. Die erste Runde fand als Klassen- bzw. Kursarbeit am 4. Dezember des vergangenen Jahres statt; insgesamt zehn je nach Bildungsgang unterschiedlich knifflige Pflicht- und Wahlaufgaben waren innerhalb von neunzig Minuten zu lösen. Auch an der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau konstruierten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs Dreiecke und Parallelogramme, grübelten über die Wahrscheinlichkeit, beim Griff in eine Kiste mit bunten Gummiringen einen gelben zu erwischen, errechneten Würfelvolumina, bestimmten Symmetrieachsen und rechneten aus, wie viel süßen Saft ein Cocktailmixer produzieren muss, bis sich seine Anschaffungskosten amortisiert haben. Dass das bei vielen Schülern ungeliebte Fach Mathematik eigentlich sehr spannend sei und sogar Spaß machen könne, betonte Schulleiterin Manuela Brademann, die im Rahmen einer kleinen Feier die Besten des jüngsten Mathematik- und anschließend auch des alljährlichen Lesewettbewerbs der sechsten Klassen würdigte. Stufenleiter Thomas Kurz, der den Mathesiegern der A-, B- und C- Kurse gratulierte und ihnen ihre Urkunden überreichte, konnte als Mathematiklehrer seine Chefin nur bestätigen und zitierte den Hirnforscher und Psychologen Manfred Spitzer, der die Alltagstauglichkeit der Rechenkunst so auf den Punkt brachte: „Mathematik ist nicht sinnlos und weltfremd, sondern eher wie ein Schweizer Taschenmesser, immer und überall für alles Mögliche zu gebrauchen.“ Die besten Zahlenjongleure im A-Kurs waren Andreas Romanov und Tobias Böhm, aus den B-Kursen holten Rahul Airy, Marcel Fanzloch und Lorenzo Meiß die höchsten Punktzahlen, im C-Kurs hatten Joshua Finn Fernandes und Fabian Trennhaus die Nase vorn. Sie alle nahmen nicht nur Urkunden und Buchgutscheine aus den Händen von Fachbereichsleiterin Sabrina Schönborn entgegen, sondern dürfen sich auch auf die zweite Runde freuen, in der sie gegen die Mathe-Asse der anderen Schulen des Kreises antreten werden. Nicht ums Rechnen, sondern ums Lesen ging es beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen. Bereits seit 55 Jahren ruft der Börsenverein des Deutschen Buchhandels alljährlich Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe Sechs an die Bücher, um der Kulturtechnik Lesen bei der nachwachsenden Generation Impulse zu geben. Mit Zitaten des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler warb Stufenleiter Joachim Kenner bei der Siegerehrung für das gedruckte Wort, das es gegen die bunte Medienwelt der Bildschirme zunehmend schwerer hat. „Lesen macht Laune, Lesen macht stark und Lesen macht tolerant“, so der Stufenleiter. Wer viel lese, sei mutiger und eher bereit, sich auch mit dem auseinanderzusetzen, was zuerst fremd und anders erscheine. Beim Lesewettbewerb gilt es, die spannendsten und witzigsten Passagen der Lieblingsbücher flüssig und atmosphärisch vorzutragen, um in die letzte Runde, den Wettbewerb der Klassensieger zu kommen. Eine Jury unter der Regie von Kerstin Petsch, der Lesebeauftragen der Schule, ermittelte aus den zehn Klassenbesten die Schulsiegerin Annika Aue, die die Bertha-von-Suttner-Schule beim Kreisentscheid vertreten wird. Was ein guter Lesevortrag aus einer Geschichte machen kann, stellte Elina Schaller, Schulsiegerin des Jahres 2011, unter Beweis, die der gebannt lauschenden Zuhörerschar gekonnt eine Gruselgeschichte vorlas. Weitere Klassensiegerinnen und –Sieger des diesjährigen Wettbewerbs waren Alfonsina Scifo, Ines Zschiedrich, Louis Seitz, Alina Bonus, Edvard Karagozian, Chantal Kunad, Niklas Müller und Franziska Karres. Bei der Preisverleihung, von der Schulband rockig umrahmt, gab es aus den Händen von Stufenleiter Joachim Kenner und der stellvertretenden Lesebeauftragten Carina Bauer Buchgeschenke und Urkunden für alle Klassensiegerinnen und –Sieger, dazu jede Menge Beifall von den anwesenden Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klassen, die der Siegerehrung beiwohnten. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt mit fast 700.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.

S. Falk, 1. Februar 2014 
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