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Musik kann eine Brücke sein

Fünf Bläserklassen verschmelzen zu grandiosem Orchester


„Schoolspirit“ hieß der Marsch, mit dem das imposante Orchester am 24.06.2015 das Konzert eröffnete. Nur wenige Takte waren nötig, um das Publikum in den Bann der Musik zu ziehen. Es ist bemerkenswert, wenn die Zuhörer bereits beim ersten Lied begeistert mitklatschen. Umso passender, wenn man bedenkt, dass auch dieses ehrgeizige Projekt etwas ganz Besonderes und vielleicht Einmaliges war.

Fünf Schulen aus dem Main-Kinzig Kreis, die aufgrund ihres Engagements im Sektor Musik den Titel „Schule mit Schwerpunkt Musik“ führen dürfen, haben sich zusammengeschlossen, um an diesem Tag ein gemeinsames Konzert auf die Beine zu stellen. Die Bläserklasse der Bertha-von-Suttner-Schule, die unter der Leitung von Elisabeth Kretzschmar-Wegner und Peter Ripkens steht, war Gastgeber für die Stadtschule Schlüchtern mit ihrem Dirigenten Steffen Reus, der Brüder-Grimm-Schule Steinau mit ihrem Dirigenten Markus Heiliger, der Kreisrealschule Gelnhausen mit ihrem Dirigenten Armin Engel und der Lindenauschule Großauheim mit ihrer Dirigentin Ulrike Walther. 116 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 oder 7 bildeten, nicht nur musikalisch, eine Einheit.

Nach der Eröffnungsmelodie begrüßte die Schulleiterin der Bertha-von Suttner-Schule, Manuela Brademann, die jungen Musiker, das Publikum und die Ehrengäste des Abends. Dazu zählten u.a. die Leiterin des Referats für Kulturelle Praxis im hessischen Kultusministerium Angela Federspiel, der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamtes des Main-Kinzig-Kreises in Hanau Erich Schleßmann und Schulamtsdirektor Ludwig Borowik. Auch der Nidderauer Bürgermeister Gerhard Schultheiß ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen. Hugo Klein, Abgeordneter des hessischen Landtages, war leider verhindert. Frau Brademann bedankte sich für das großzügige Sponsoring, das er organisiert hatte. Nicht zuletzt war es diesen Geldern zu verdanken, dass das Treffen der Orchester stattfinden konnte.

Nachdem das Stück  „Pomp und Circumstance“ verklungen war, richtete Regierungsdirektorin Angela Federspiel das Wort an die Gäste. Sie zeigte sich überaus erfreut über das schulübergreifende Projekt. Sie lobte die enorme Strahlkraft und öffentliche Wahrnehmung der Veranstaltung und vergaß dabei nicht, zu erwähnen, dass jede der anwesenden Schulen auch alleine profiliert ist und herausragende musikalische Arbeit leistet.

Einen Überraschungseffekt hatten die beiden Lieder „My heart will go on“ und „You’ll be in my heart“, denn zur Klangfülle der Blasinstrumente kam nun auch noch der gefühlvolle Sologesang der Schülerin Annika Zills.

Als die talentierten Schülerinnen und Schüler am Abend ihr abwechslungsreiches Programm in der Willi-Salzmann-Halle darboten, lag bereits ein anstrengender, aber auch überaus erfolgreicher Tag hinter ihnen. Nach dem Workshop in der Schule am Vormittag, hatte sich am Nachmittag eine Probe angeschlossen, bei der es für die jungen Künstler eine besondere Überraschung gab. Der Frankfurter Komponist, Rolf Rudin, probte mit ihnen sein Werk  „A little walk in the garden“. Bei seiner Ansprache an das Publikum zeigte er sich überwältigt vom Klang des Orchesters. Er berichtete, dass er sich bereits vor Jahren zur Aufgabe gemacht hat, für junge Bläser Kompositionen zu schreiben, die bereits nach einem Jahr Instrumentenerfahrung spielbar sind. Mit dem Stück, das an diesem Abend von den Bläsern einfühlsam und ergreifend interpretiert wurde, ist ihm das gelungen.

Die Leiterin des Fachbereiches Musik an der Suttner-Schule und Regionalkoordinatorin der Schulen mit Schwerpunkt Musik im Main-Kinzig-Kreis, Elisabeth Kretzschmar-Wegner, erklärte zu dem besonderen Event, dass es das gemeinsame Ziel der Musiklehrer war, die Schülerinnen und Schüler zusammen musizieren zu lassen. Man hatte bewusst Gemeinsamkeiten gesucht, um den jungen Leuten einfach mal etwas ganz Anderes zu bieten.

Der Welthit von Michael Jackson „Thriller“ begeisterte die Zuhörer ebenso wie die Filmmusik aus „Fluch der Karibik“. Das Ende bildete der Eingangsmarsch „Schoolspirit“, der auch zum Abschluss für viel Stimmung sorgte. Das Publikum hielt nichts mehr auf den Plätzen und lautstark wurde eine Zugabe gefordert. Natürlich konnte das nur ein Lied sein: „A little walk in the garden“ von Rolf Rudin.

 
Verfasst von Leonore Kleff und Romina Jungk
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