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Schulhofeinweihung mit Lieblingsmenschen und Superstars

Erste „Bertha ART-Night“ mit furiosem Programm

Viel bewegt wurde in den letzten Wochen und Monaten auf dem Außengelände der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau: tonnenschwere Baumaschinen pflügten sich durch Jahrzehnte alten Beton und Schotter, entrissen wild wucherndes Dornengestrüpp der hart gebackenen Erde, brachen fest getrampelte Unkrautpfade auf. Dazu kamen viele fleißige kleine und große Hände, die in konzertierten Aktionen Quadratmeter um Quadratmeter graue Verbundpflastersteine aus dem Boden stemmten und säuberlich stapelten. Nun ist die Tristesse des in die Jahre gekommenen Schulhofes einer freundlichen Außenanlage gewichen, die im Lauf der nächsten Zeit zu einem „Kunstweg“ gestaltet wird mit Ausstellungsinseln für Schülerarbeiten, Ruhezonen und Sitzgelegenheiten sowie Laubengängen zum Atemholen zwischen anstrengenden Lernphasen. Bereits jetzt ist das Gelände geprägt von lichten Rasenflächen und einer aus hellen Natursteinblöcken gemauerten Freilichtbühne. Weil das engagierte Projekt so viele Unterstützer und Sponsoren innerhalb und außerhalb der Schulgemeinde gefunden hat, gab es anlässlich der Beendigung des ersten Bauabschnittes mit der „Bertha ART-Night“ ein Einweihungsfest, das der als „Kulturschule“ zertifizierten Bildungseinrichtung angemessen war. Einen Abend lang präsentierten kleine und große Künstler aller Klassenstufen in schnellem Wechsel und auf mehreren Bühnen ein furioses Programm aus Theater, Tanz, Musik und Akrobatik, ausgestellt wurden Skulpturen, Gemaltes und Gezeichnetes der verschiedensten Ausprägungen. Und als Sahnehäubchen servierte die Back-AG der Neuntklässler geradezu göttliches Naschwerk. Nach dem Song „Astronaut“, dem musikalischen Auftakt durch die Montagsband, begrüßte Direktorin Manuela Brademann die Leiterin des Staatlichen Schulamtes Hanau, Sylvia Ruppel, außerdem Jürgen Reuling, Vorsitzender des Kulturbeirates, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Bernd Reuter, Stadtrat a.D. Helmut Wieder und Horst Körzinger von der Bildungsstiftung Nidderau. Weitere Ehrengäste waren Kulturschulbotschafterin a. D. Gertrud Nowak, der Schulbotschafterratsvorsitzende Sam Pfeifer sowie die Schulelternbeiratsvorsitzende Marion Bernhardt. Ein Schwerpunkt des Festaktes war die feierliche Übergabe des neu gestalteten Schulhofareals „Kunstweg“, dessen Hauptsponsoren von der Schulleiterin besonders gewürdigt wurden. Dazu gehörten Simone Draxler und Petra Zöller von der Bad Sodener Messerstiftung, Simone und Markus Dillmann, Schulpaten und Inhaber der Dillmann Garten- und Landschaftsbau GmbH in Nidderau sowie Frau Braun, Mutter einer Sechstklässlerin, die durch einen Sponsorenbrief den Kontakt zur Messer-Stiftung in Bad Soden/Taunus und dadurch 26000,00 Euro für das Schulhofareal „Kunstweg“ akquirieren konnte. Die anschließende offizielle Einweihung der Freilichtbühne erfolgte durch das symbolische Zerschneiden eines Absperrbandes, dessen rotweißes Signal monatelang die Bauarbeiten auf dem Schulhof markiert hatte. Auch zu diesem Festakt  bat die Direktorin die Unterstützer auf die Bühne, um ihnen öffentlich zu danken. Das waren Stadtrat a. D. Hanstheo Freywald mit einem Scheck der Stadt Nidderau und der Rudolph-Walther-Stiftung, Barbara Lohrbächer vom Elternbeirat, die eine Spende aus dem Patenschaftsprogramm der Fraport im Gepäck hatte sowie erneut Markus Dillmann, der viele seiner Garten- und  Landschaftsbaumaßnahmen gar nicht erst in Rechnung stellte und damit wesentlich zum Gelingen des Projektes beigetragen hatte. Weitere Spenden kamen von der Hanseatischen Baugenossenschaft, der Musikschule und einem Eiscafé gegenüber der Schule. Ein von der Schülervertretung initiierter Spendenlauf fütterte das Baukonto ebenso wie das Projekt „Schulengel“ und die weiterhin laufende Aktion „Steinreich“, bei der jedermann die Möglichkeit hatte und immer noch hat, die Baufortschritte mit dem Kauf sogenannter „Steinaktien“ zu beschleunigen. Als Vertreter der „Steinaktionäre“ begrüßte Schulleiterin Brademann den Chef der Musikschule Nidderau-Schöneck-Niederdorfelden, Michael Winterling, der sich besonders über die schöne neue Freilichtbühne freute, die auch Veranstaltungen der Musikschule zur Verfügung stehen wird. Nachdem Mitglieder der Schülervertretung mit Unterstützung einiger VIP’s das Absperrband durchschnitten und damit Schulhof und Bühne offiziell eröffnet hatten, konnte sich das Publikum durch die Darbietungen von Schulorchester und Band von der Tauglichkeit der neuen Open-Air-Terrasse überzeugen. Moderiert von den Schülern Lukas Lohrbächer und Tobias Engelhardt gab es anschließend einen Querschnitt durch die Vielfalt der kulturellen Aktivitäten an der Nidderauer Gesamtschule. Die Ergebnisse des Gesangswettbewerbs „Bertha sucht den Superstar“ waren ebenso zu erleben wie Solo- und Ensemble-Instrumenalvorträge, kunstvoll gedrechselte Poetry-Slam-Wortakrobatik wechselte mit szenischen Darstellungen der Theaterklasse, gekonnte Gymnastikvorführungen brachten Bewegung in den Abend. Einen viel beklatschten Gastauftritt hatte die Gruppe „Sonagi“ mit koreanischen Trommeln, und die Lehrkräfte des Musikfachbereichs setzten mit professionellen Darbietungen dem Abend Glanzlichter auf. Beeindruckt von soviel kreativem Ausdruck äußerte sich auch Bärbel Nocke-Olliger, frischgebackene stellvertretende Schulleiterin der Gesamtschule: „Die Bertha Art-Night zeigt, wie lebendig sich die Schule entwickelt, auch und gerade im Ganztagsbereich“,  erklärte sie mit Verweis auf die Nachmittagsangebote. Dass dieses Ereignis neben Frühlings- und Weihnachtskonzerten einen festen Platz im Veranstaltungskalender  der „Bertha“ bekommen wird, kann wohl nach der guten Resonanz auf die Premiere der „Bertha ART-Night“ als gesichert gelten.

S. Falk, 9. Mai 2016
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