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Nidderauer Schüler diskutieren mit Raabe

Zu Besuch beim SPD-Abgeordneten in Berlin

Als gute Hundertschaft waren sie angerückt, um mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe zu diskutieren: Die Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule aus Nidderau waren der Einladung des Abgeordneten in den Bundestag gefolgt und nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. So entwickelte sich eine lebhafte Debatte rund um die Integration von Flüchtlingen, aber auch zum Umgang mit der rechten AfD.

Raabe lobte im Zusammenhang mit der Versorgung der vielen Flüchtlinge insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Bürger im Main-Kinzig-Kreis und ebenso die „zupackende Arbeit von Landrat Erich Pipa zusammen mit den Bürgermeistern. Als die Flüchtlinge kamen, musste schnell gehandelt werden. Toll, was da innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt worden ist, damit alle gut versorgt waren.“ Jetzt, so Raabe weiter, müsse der nächste Schritt gemacht und die Bemühungen um wirkliche Integration verstärkt werden. „Sprachunterricht, Ausbildung, Jobs – das sind dafür die wichtigsten Bausteine“, erklärte Raabe den Schülern und stellte klar: „Das können der Kreis und die Kommunen nicht alleine leisten, da müssen die Bundes- und die Landesregierung mehr helfen als bisher.“
Interessiert waren die Schüler auch an einer Einschätzung Raabes zur AfD. Raabe betonte, dass es sich lohne mit denjenigen AfD-Wählern zu reden, die aus diffusen Ängsten den rechtspopulistischen Parolen gefolgt sind: "Wenn wir klar machen, dass Flüchtlinge keine Bedrohung, sondern wertvolle, dringend benötigte Arbeitskräfte für unsere Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen sein können, dann können wir einige AfD-Wähler zurückgewinnen. Die Rassisten und Rechtsextremen, die es in der AfD auch bis hin zur Führungsspitze gibt, werden wir aber durch keine noch so guten Argumente überzeugen können. Wir sind alle gefordert, ob am Arbeitsplatz, im Verein oder in der Schule uns klar gegen rechte Parolen und Rassismus zu stellen. Die Würde des Menschen ist unantastbar - egal welche Hautfarbe oder Religion jemand hat. Wer das nicht kapiert und beispielsweise Boateng nicht zum Nachbarn haben will, hat in unserem Land nichts verloren."

http://www.sascha-raabe.de/meldungen/29823/212055/Nidderauer-Schueler-diskutieren-mit-Raabe.html, 17. Juni 2016
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