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Mit Blumengrüßen ins neue Schuljahr

Sechs Eingangsklassen an der Bertha-von-Suttner-Schule  

Viele sonnige Tage an der Schule, neue Freunde und Spaß am Lernen: Mit diesen Wünschen und Verheißungen empfing Manuela Brademann, Schulleiterin der Bertha-von-Suttner-Schule, 146 Mädchen und Jungen der fünften Klassen, die sich gemeinsam mit ihren Eltern und anderen Angehörigen zur Einschulungsfeier in der Aula versammelt hatten. Was für die frisch gebackenen Fünftklässler wichtig ist in den kommenden Wochen, illustrierte die Schulleiterin in ihrem Vortrag mit Bildern von Sonnenblumen, die in einem Feld zusammenstehen und trotzdem ihren eigenen Platz haben, sich gegenseitig stützen, die Blüten immer zum Licht drehen und von vielerlei Nutzen sind. „Werdet eine Klassengemeinschaft, geht respekt- und friedvoll miteinander um.“ Um diesem Auftrag, der von jedem Einzelnen Verantwortung abverlangt, auch symbolisch Nachdruck zu verleihen, erhielt jedes Kind zur Erinnerung an diesen Tag eine frisch erblühte Sonnenblume mit der Bitte, sie pfleglich zu behandeln und ihre reifen Samen vielleicht später einmal im Schulgarten auszusäen. Überdies können die Neuankömmlinge von ihrer neuen Wirkungsstätte einiges erwarten: „Eine besondere Schule, die euch viele Möglichkeiten bietet und an der ihr euch ausprobieren könnt“, fasste die Schulleiterin zusammen, was sich die Nidderauer Integrierte Gesamtschule in den letzten Jahren erarbeitet hat: Schule mit musikalischem Schwerpunkt, Kulturschule, Umweltschule, Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage. Die 146 Mädchen und Jungen des jüngsten Jahrgangs bilden sechs neue Eingangsklassen mit vier unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Gesamtschule, seit mehr als zwölf Jahren bereits „Schule mit Schwerpunkt Musik“, darf sich seit 2011 auch mit dem Label „Kulturschule“ schmücken und konnte neben der traditionellen Orchesterklasse mühelos genug kreativ und künstlerisch interessierten Nachwuchs gewinnen, um eine Klasse mit dem Schwerpunkt „Theater und Sprache“ und zwei Profilklassen „Kunst“ einzurichten. Wer hingegen lieber experimentiert und forscht, hat sicher einen Platz in einer der beiden Klassen mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften gefunden. Die sechs Klassenlehrerinnen, die am Ende der vom Schulorchester musikalisch umrahmten Einschulungsfeier ihre Schäfchen in Empfang und zum ersten Beschnuppern mit in die Klassenräume nahmen, können in den ersten Wochen auf tatkräftige Hilfe aus dem eigenen Haus zählen: Bei dem schon bewährten Klassenpatenpatenprojekt begleiten eigens für diese Aufgabe ausgebildete Jugendliche der Klassenstufe Neun in den ersten Wochen des Schuljahres die jüngsten Mitschüler morgens von den Bushaltestellen und Bahnhöfen der umliegenden Orte bis zur Schule und mittags wieder zurück. Darüber hinaus unterstützen die Klassenpaten besonders während der ersten Tage und Wochen die Klassenlehrer des fünften Jahrgangs, indem sie den Neulingen bei der Orientierung helfen, die noch ungewohnten Abläufe erklären, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und bei kleineren Konflikten schlichtend eingreifen. Dass bei alledem die umfassende Mithilfe der Eltern unerlässlich ist, daran erinnerte Elternbeiratsvorsitzende Marion Bernhardt in ihrer Begrüßungsansprache. Sie ermunterte die zahlreichen Mütter und Väter, durch aktive Mitarbeit in einem der verschiedenen Gremien das Schulleben mitzugestalten. So zum Beispiel beim Förderverein, der die Bewirtung für die Eltern der neuen Fünftklässler in der Mensa organisierte, während für ihre Kinder der ernstere Teil des Lebens in den neuen Klassen bereits begann. Im Anschluss an die Einschulungsfeier  ehrte Schulleiterin Manuela Brademann die Siegerinnen des Kunstwettbewerbs, der im Rahmen der im April durchgeführten ersten „Bertha Art-Night“ stattgefunden hat. Johanna Wieja, Pauline Lang, Ivanka Beyer, Julina Schultheis und Emely Geis konnten mit ihren Bildern und Plastiken die Jury überzeugen und erhielten als Anerkennung für ihre Leistungen Urkunden und kleine Präsente.

Susanne Falk, 31. 08. 2016 
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