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Wenn Elefanten weinen

Farbenprächtiges Tanztheater aus Indien zu Gast in Nidderau 

Der Fisch braucht das Wasser, der Vogel braucht die Luft, der Elefant braucht den Dschungel – so einfach wie eindringlich war die Botschaft, die die jungen Tänzerinnen und Tänzer der indischen Theatergruppe „The Dreamcatchers“ mit ihrem farbenprächtig ausgestalteten Märchen auf der Bühne der Willi-Salzmann-Halle vermittelten. Betreut und angeleitet vom Theaterpädagogen Wolfgang Schramm, hatten die Jugendlichen aus der indischen Region Bihar zuvor gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Schule in einem Wochenend-Workshop die Tanz- und Spielszenen der Show eingeübt, die sie einem begeisterten Publikum präsentierten. Eine ganze Reihe illustrer Ehrengäste konnte Schulleiterin Manuela Brademann zu dieser Veranstaltung begrüßen: Die Leitende Regierungsdirektorin Sylvia Ruppel, Chefin des Schulamtes des Main-Kinzig Kreises, das Ehepaar Winterling von der Musikschule Nidderau, als Vertreter der Stadt Nidderau den 1. Stadtrat Rainer Vogel nebst Gattin, Hanstheo Freywald vom Nidderauer Magistrat, Holger Nix, Fachdienstleiter der Kinder- und Jugendförderung, Jörg Höhne und Kirsten Oly von der Nidderauer Flüchtlingshilfe sowie Anne Schadt, pädagogische Koordinatorin der Suttner-Schule und ihren Kollegen Klaus Gerber-Martin, die gemeinsam mit den Theaterpädagogen Wolfgang Schramm und Vikar Kumar die beteiligten Schülerinnen und Schüler vorbereitet und betreut hatten. Zehn Mädchen und Jungen aus der Intensivklasse sowie vier weitere Jugendliche aus den Jahrgängen neun und zehn nahmen an dem interkulturellen Projekt teil und ließen sich ein auf das Spiel voller Poesie und Zauberkraft, mit dem die indischen Tänzer ihre leuchtende Bilderwelt zum Leben erweckten und ihr global gültiges Ökomärchen erzählten: Da sind die Elefanten, quasi die Wappentiere der indischen Heimatregion der Tanztheatergruppe, die nach rücksichtsloser Brandrodung ihren Lebensraum verlieren und voller Trauer beschließen, fortan in einer anderen Welt zu leben. Und da sind auch die Menschen, die ihre geliebten Elefanten schmerzlich vermissen und begreifen müssen, dass sie die Verantwortung für die ihnen anvertrauten Geschöpfe haben und auf deren Ansprüche Rücksicht nehmen müssen. Nachdem das gelungen war und den Elefanten nach einer blitzartigen Aufforstungsaktion der Dschungel zurückgegeben wurde, fanden sich Tänzer und viele Tanzbegeisterte aus dem Publikum zu einer spontanen Tanzszene in einem furiosen Schlussbild auf der Bühne zusammen. Möglich wurde die Veranstaltung, die im Rahmen der diesjährigen Kinderkulturkarawane stattfand, durch die Unterstützung der Stadt Nidderau, die die Salzmannhalle kostenlos zur Verfügung stellte, und der finanziellen Hilfe durch die Mercator-Stiftung und den Nidderauer Lions-Club. Abgerundet wurde der Abend durch die Ehrenamtler von der Flüchtlingshilfe Nidderau, die mit einem reich bestückten Buffett  die Tanztheater-Show zu einem Fest der Kulturen aufwerteten.

S. Falk, 28. November 2016
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