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Diskussion auf Augenhöhe

Landtagsabgeordneter Christoph Degen zu Besuch in der Bertha-von-Suttner-Schule

Wie stellen sich junge Leute Europas Zukunft vor? Welche Forderungen haben sie an die gewählte Regierung? Wie reagiert die Bildungspolitik auf die gestiegenen Anforderungen und neuen Aufgaben an hessischen Schulen? Konkrete Fragestellungen und aktuelle Diskussionsthemen bestimmten den Arbeitsbesuch von Christoph Degen, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises, der auf Einladung von Schulleiterin Manuela Brademann an die Bertha-von-Suttner-Schule gekommen war. Zunächst erlebte der Ehrengast eine Präsentation der Projektarbeit „So stelle ich mir das Europa der Zukunft vor“. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Neun und Zehn, die am ersten deutsch-französisch-belgischen Schüleraustausch teilgenommen haben und in dessen Rahmen die Projektarbeit entstand, präsentierten ihre Ideen von einer gerechten Welt in Form von großformatigen Plakaten, Filmen und Interviews. Im Europa der heute Vierzehn- bis Sechzehnjährigen gibt es demnach weder Grenzen noch Ausgrenzungen, jeder hat Zugang zu qualitätsvoller Bildung, die Kriminalität ist dank einer reibungslos funktionierenden Justiz praktisch abgeschafft, Energie und Lebensmittel werden nachhaltig produziert und niemand muss sich vor Obdachlosigkeit oder Altersarmut fürchten, Männer und Frauen erhalten gleichen Lohn für gleiche Arbeit. In der folgenden Diskussionsrunde präsentierte sich der Landtagsabgeordnete, selber gelernter Pädagoge, als gleichermaßen humorvoller wie kompetenter Gesprächspartner, der den Fragen der Jugendlichen auf Augenhöhe begegnete und ihnen auf eine entsprechende Bitte sogar einen Blick in seinen Terminkalender und damit eine Innensicht in den Alltag eines Politikers gewährte.

Entsprechende Einblicke in die aktuelle Schul- und Unterrichtssituation gewann der Bildungspolitiker im Schulleitungsgespräch, in dessen Verlauf sich Degen über die Sorgen und Nöte seiner ehemaligen Berufskollegen in der Lehrerschaft informierte. Die ständig steigenden Arbeitsanforderungen durch Inklusion und Integration, zunehmende Heterogenität, Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse und nicht zuletzt die Auswirkungen einer sich massiv verändernden Mediennutzung träfen die Schulen mit Wucht, der sie bezüglich zeitlicher Ressourcen und personeller Ausstattung kaum etwas entgegenzusetzen hätten. Als Schule für alle Kinder, stellen sich die integrierten Gesamtschulen als Schulform ganz besonders diesen gesellschaftlichen Anforderungen.

„Das Kollegium der Bertha-von-Suttner-Schule arbeitet weiterhin sehr engagiert und nimmt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag sehr ernst. Wir sind jedoch an der Grenze der Belastbarkeit angelangt“, so erläuterte die Schulleiterin. Um die Unterrichtsqualität noch weiter auszubauen und den individuellen Bildungschancen von Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen, bedürfe es dringend mehr Unterstützung durch die Politik, erläuterte die Schulleiterin dem Bildungspolitiker. Degen, dem als Förderschullehrer persönlich an einer gelungenen Umsetzung des Inklusionsgedankens gelegen ist, versprach zum Abschied seines Besuches, sich in seiner Eigenschaft als bildungspolitischer Sprecher für eine Stärkung von Lehrerbildung und schulischen Unterstützungssystemen einzusetzen.

S. Falk und Manuela Brademann, 04.07.2017
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