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Dem Nahen Osten näher gekommen

Dem Nahen Osten näher gekommen   Nidderau. Weiter als üblich über den Tellerrand geblickt und dabei ihren politischen Blick geschärft haben die Mädchen und Jungen der Klasse 7b der Bertha-von-Suttner-Schule, die sich einen Vormittag lang im Rahmen eines transkulturellen Workshops mit dem Thema „Gesellschaft und Medien im Nahen Osten“ beschäftigt haben. Dazu hatte Klassenlehrerin Karin Braun zwei junge Syrer in die Schule eingeladen, den Schülerinnen und Schülern ihr persönlich erlebtes Bild von einem Land zu vermitteln, das hier überwiegend als bedrohlicher und  stetig flackernder Brandherd wahrgenommen wird. Die beiden Studenten Yasser Warak und Ayham Albahesh kamen als Botschafter für globale Bildung vom „Perspektivwerk“, einem Programm der Stiftung Mercator mit dem Ziel, durch internationale Begegnungen die Kompetenz von Jugendlichen in Fragen des politischen Weltgeschehens zu fördern. In der Klasse 7b konfrontierten die Workshopleiter die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den gängigen Fernsehbildern aus ihrem Heimatland und setzten anschließend ihre persönlichen Fotos und Erlebnisse von Kindheit und Schule, Freizeit und Familie in Syrien dagegen. Die damit eröffnete Frage- und Diskussionsrunde ließ bei den Mädchen und Jungen schnell die Erkenntnis reifen, dass Informationen aus den Medien nicht fraglos zu übernehmen sind. Umgesetzt wurde das Erlernte in einer anschließenden Produktionsphase, in der die Jugendlichen in Kleingruppen ein Bild vom Nahen Osten gestalteten, das deutlich differenzierter ausfiel als das von den Medien vermittelte, von Krieg und Zerstörung bestimmte Image: Dass nämlich ungeachtet von Not und Elend weiterhin starke Kräfte die jahrhunderte alte Kultur pflegen und sich der Macht von Bildung und gesellschaftspolitischer Aufklärung bewusst sind. Da man eher wertschätzen kann, was man kennt, war für die Schülerinnen und Schüler der 7b diese Begegnung ein kurzer, aber sicherlich nachhaltiger Einblick in eine jetzt nicht mehr ganz so ferne Welt mit nicht mehr ganz so fremden Menschen.

S. Falk, 15. 10. 2017
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