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Die Antike hautnah erlebt

Lateinkurs der Suttner-Schule auf Trier-Exkursion

Eine Zeitreise zu den alten Römern machten fünfundzwanzig Lateinschülerinnen und -Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau anlässlich einer Studienfahrt nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Durch Erlebnisführungen, Exkursionen und multimediale Inszenierungen erwachte das Leben in der römischen Kaiserresidenz, wie es vor zweitausend Jahren vielleicht einmal stattgefunden hatte. So stieg der Gladiator Valerius aus dem Reich der Schatten empor und ließ im Amphitheater die schaurige Atmosphäre von blutigen Raubtier- und Gladiatorenkämpfen wieder auferstehen. „Diese Form der direkten Erfahrung mit einem ‚Gladiator zum Anfassen’ erleben wir als Bereicherung unseres Unterrichts und großen Motivationsschub zum Lernen der Sprache“, so Bettina Dietz-Benner vom Fachbereich Latein, die die Trier-Exkursion bereits seit einigen Jahren regelmäßig organisiert und begleitet. In den Kaiserthermen wurden die Jugendlichen in die Rolle von Sklaven versetzt und als Leibeigene eines Bauunternehmers an Originalschauplätzen in die Palastintrigen des Kaiserhofs verwickelt. „Über den Umweg der Geschichte und der alten Sprachen lassen sich auch hochaktuelle und politisch brisante Themen aufbereiten; so kann man zum Beispiel die Sklavenhaltung der römischen Gesellschaft in Beziehung  setzen zu fragwürdigen Arbeitsverhältnissen in unserer Zeit “, erklärte Jan Voß, Leiter des Fachbereichs Latein an der Bertha-von-Suttner-Schule, diese Form des erlebnisorientierten Sprachunterrichts. Ein weiterer Schwerpunkt der Exkursion war das Alltagsleben in der römischen Antike. An Originalschauplätzen, mit Originalbildern und Originalmosaiken konnten die Teilnehmer in die Welt vor 2000 Jahren eintauchen. Dabei erfuhren die Jugendlichen, dass die Gewohnheiten der Römer denen der Menschen unserer Tage in zentralen Bereichen auf verblüffende Weise glichen, während es nur wenige Parallelen beispielsweise bei der  Freizeitgestaltung, den Jenseitsvorstellungen und der Mythologie gibt. Für besonderes Staunen und Hochachtung bei den jungen Exkursionsteilnehmern sorgte die antike Ingenieur- und Baukunst, für die die alte  Römerbrücke als anschauliches Beispiel steht. Seit bald zwei Jahrtausenden überspannt sie die Mosel und wird nach behördlicher Prüfung ihren Dienst auch weiterhin ohne Einschränkungen erfüllen. Die vor knapp 50 Jahren erbaute  alte „Konrad-Adenauer-Brücke“ hingegen ist bereits jetzt sanierungsbedürftig.

S. Falk, im Oktober 2018
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