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Bildungsdezernent Winfried Ottmann besuchte Bertha-von-Suttner-Schule

Kreisbeigeordneter informierte sich über aktuelle Situation an der Bertha

Ein Besuch auf Abstand war der vor einigen Tagen erfolgte Besuch des Bildungsdezernenten Winfried Ottmann an der Bertha-von-Suttner-Schule. Ziel seines Besuches war es, den neuen Schulleiter Harald Klose, welcher seit April die Geschicke der weiterführenden Schule in Nidderau lenkt, kennen zu lernen und sich über die aktuelle Schulsituation zu informieren.

Nach einer kurzen Vorstellung von Harald Klose und der Beschreibung seiner bisherigen beruflichen Stationen, er leitete zuvor kommissarisch die Tümpelgarten-Schule in Hanau, schilderte dieser seine durchweg positiven Eindrücke und Erfahrungen der ersten Monate als Schulleiter an der Bertha. „Die bisherige Zeit ist wie im Flug vergangen.“, erklärte dieser. Abgesehen von einer kurzen Entspannung in den Sommerferien war die neue Aufgabe unter dem Einfluss der Corona-Pandemie laut Klose „schon sehr herausfordernd“, obgleich die Schule mit ihren Konzepten sehr gut aufgestellt ist. Besonders bedauerlich findet er deshalb, dass viele wichtige Schulveranstaltungen wie das 50-jährige Schuljubiläum, der Tag der offenen Tür, der Gruselleseabend oder das Weihnachtskonzert nicht stattfinden können.

Bildungsdezernent Winfried Ottmann interessierte sich vor allem für die Umsetzung der Hygienevorgaben des Gesundheitsamtes, die konkreten Hygienemaßnahmen vor Ort und die Unterrichtsorganisation im Wechselmodell nach Stufe 3 des Kultusministeriums. Der Schulleiter erklärte, wie derzeit alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7-10 im wöchentlichen Wechsel beschult werden. „Damit der Kontakt zu den Lernenden auch in den Distanzwochen nicht verloren geht, bieten die Lehrkräfte eine ergänzende digitale Begleitung und Beratung über Office Teams an“, so Harald Klose. „Es gibt an der Schule ein mit allen Gremien beschlossenes Hygienekonzept, das unter Beachtung der Vorgaben des Gesundheitsamtes erstellt wurde.“, führte der neue Schulleiter weiter aus. Nach den Herbstferien seien dann außerdem Aufsichten der Lehrkräfte erhöht und der Mensabetrieb der aktuellen Situation angepasst worden. Leider haben die Ausgaben für Hygienemaßnahmen, z.B. die Kosten durch den stark gestiegenen Verbrauch von Seife und Papierhandtüchern und teilweisen Umbaumaßnahmen im Sanitärbereich, inzwischen zu einer angespannten Budgetsituation geführt. Dazu erklärte der Bildungsdezernent, er wisse sehr wohl um den Mehrbedarf der Schulen aufgrund der Corona-Maßnahmen. Deshalb erhalten alle Schulen auch eine Budgetaufstockung entsprechend ihrer Schülerzahlen. „Für die Bertha mit 900 Schülerinnen und Schülern sind das immerhin 2500 Euro.“, so Winfried Ottmann.

Weiteres Thema war die positive Entwicklung der Schülerzahlen an der Bertha-von-Suttner-Schule. Zuletzt waren es 158 Anmeldungen in der Jahrgangsstufe 5. Harald Klose zeigte sich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden und bedankte sich für das Interesse und die Unterstützung des Bildungsdezernenten und für den Besuch.

Mit an dem Gespräch nahm Thomas Kurz, Mitglied der Schulleitung und aktueller Stundenplanorganisator teil.
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