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Sitzbänke, Börsenspiel und Homegardening

Trotz Lockdown – Viele Projekte und kein Stillstand an der „Bertha“

Geduld ist die erste Gärtnertugend, und irgendwann wird er ja wohl wieder vorbei sein, dieser leidige Lockdown! Wenn es dann endlich soweit ist, sollte auch das junge Gemüse der Siebtklässler vom Kurs „Umweltlernen“ der Bertha-von-Suttner-Schule startklar sein zum Einpflanzen im Schulgarten. Damit es auch in diesem Sommer trotz aller Widrigkeiten grünt, blüht und fruchtet in der Oase hinter dem Schulhof, haben sich die Schülerinnen und Schüler Saatgut, Erde, Pflanztöpfchen und eine Anleitung für die ersten Schritte persönlich in der Schule abgeholt. Neben dem seit Dezember praktizierten Homeschooling bereiten die Kinder jetzt zusätzlich im Homegardening auf der heimischen Fensterbank die zarten Triebe für die spätere Pflanzung vor. Betreut wird die Pflege und Aufzucht der Tomaten-, Kürbis-, Sonnenblumen- und Bohnensamen durch die Kursleiterinnen Karin Braun und Carina Bauer, die ihrem Gärtnernachwuchs online für alle Fragen und Probleme rund um die ersten Anbauerfahrungen zur Verfügung stehen.

Neue Bänke für den Schulhof

Auf eine nahe Zukunft, in der Geselligkeit und Nähe wieder erlaubt sind, baut das Projekt des 9. Hauptschuljahrgangs. Nachdem die Tagespraktika der Jugendlichen, die im Gastronomiegewerbe eigentlich erste Berufsluft schnuppern wollten, wegen geschlossener Betriebe ersatzlos gestrichen worden waren, musste eine Alternative her: praxisbezogen, motivierend und in der Schule zu realisieren. Schnell war die Idee geboren, eine pfiffig konstruierte Sitzbank zu entwerfen und herzustellen, gleichermaßen preiswert, schön anzuschauen und so stabil, dass sie den Erwartungen an eine Schulhofsitzbank genügt. Mit finanzieller Hilfe des Fördervereins und dem handwerklichen Knowhow von Martin Suchatzki vom Fachbereich Arbeitslehre produzierten die Nachwuchstischler zunächst einen Prototyp aus Douglasienholz und Pflanzsteinen, die aus Stabilitätsgründen mit Beton ausgegossen wurden. Platz für vier Schülerinnen und/oder Schüler bietet eine solche Bank – natürlich erst dann, wenn die Abstandsregeln nicht mehr gelten. Dass die bis zur Freiluftsaison Geschichte sein werden, ist die Hoffnung und der Wunsch von Sascha Hauschild, Finn Vetter, Giuliano Saba, Ahil Alus und Aiz Muhammad aus dem Abschlussjahrgang 9, die den ehrgeizigen Plan haben, bis dahin eine Serie von zehn solcher Bänke für ihre bald ehemalige Schule gebaut zu haben.

Erfolgreiche junge Onlinebroker

Als Banker ganz anderer Art versuchten sich Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7, die zur Vertiefung wirtschaftlicher Grundkenntnisse den Lockdown zur spielerischen Erprobung des internationalen Wertpapierhandels nutzten und sich beim Planspiel Börse wacker schlugen. Bei diesem Online-Wettbewerb eröffnen die Teilnehmer ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital, das es durch geschickte Transaktionen an der Börse zu vermehren gilt. Die fiktiven Käufe und Verkäufe werden dabei fortlaufend mit den realen Kursen während der Börsenöffnungszeiten abgerechnet. Angeleitet und betreut von Frau Stefanie Schneider-Berthold und Andreas Dotzauer, beteiligten sich 22 Teams am diesjährigen Wettbewerb. Als ausgebuffte Nachwuchsbankerinnen erwies sich die Gruppe „Girl-Power 2008“ mit Emely Blaeser, Lena-Marie Frank und Hannah Hofacker aus der 7f, die es im Geschäftsgebiet Depotgesamtwertung auf den 15. Platz der Sparkasse Hanau unter 140 Teilnehmern schafften und bei der Nachhaltigkeitswertung sogar auf Rang 6 unter 132 Mitstreitern.

Unterstützung im Präsenzuntericht

Ganz auf Präsenzunterricht verzichtet man auch an der Bertha-von-Suttner-Schule natürlich nicht. Außer den Abschlussklassen, die in jeweils auf zwei Räume aufgeteilten Klassen von Montag bis Freitag für ihre Prüfungen büffeln, und der Notbetreuung in den unteren Jahrgängen treffen sich die Schülerinnen und Schülern mit einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung so oft wie möglich in kleinen Gruppen oder sogar im zeitweisem Einzelunterricht mit einer der Förderlehrkräfte, die das Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) zu diesem Zweck abgeordnet hat. Das Lernen im Distanz-Unterricht ist für diese Schülergruppe schwierig und der persönliche Bezug zur Lehrkraft besonders wichtig. Damit die Jugendlichen nicht den Anschluss verlieren, kommen sie stundenweise in die Schule zum Präsenzunterricht, wo sie nicht nur beim Lernen, sondern auch bei persönlichen Problemen Unterstützung und Ansprache finden.

Bunte Masken für das Wir-Gefühl

Der Mund-Nasen-Schutz in verschiedenen Ausführungen ist inzwischen auch in der Schule ein Alltagsaccessoire geworden. Das gesprochene Wort ist dadurch nicht mehr sichtbar, zudem häufig dumpf und schwierig zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Schülervertretung der „Bertha“ möchten aber gehört und verstanden werden. Deshalb rief die Schülervertretung auf Initiative des Schulsprecherteams zu einer gemeinschaftlichen Corona-Masken-Kunst-Aktion auf, bei der vorbereitete Papiermasken kreativ gestaltet und mit Mut machenden Sprüchen beschriftet werden sollten. Durch den symbolischen Kreativwettbewerb und in der Vergangenheit durchgeführte kleinere und größere Aktionen ist die Schülervertretung an der Bertha schon seit Jahren bestrebt, das Gemeinschaftsgefühl an der Schule zu stärken. Dem Engagement der SV ist es außerdem zu verdanken, dass demnächst drei weitere Sitzgarnituren, bestehend aus einer stabilen Stahl-Massivholzkonstruktion, für den Schulhof bestellt werden konnten. Bezahlt werden diese wie bereits die vorigen Sitzmöbel mit den Einnahmen der Sponsorenläufe. Gebaut und geliefert werden die Garnituren von dem Sozialunternehmen „Schottener Soziale Dienste gemeinnützige GmbH“.


S. Falk, im Februar 2021
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