MusicalA

----------------------
logoksh

----------------------
musik 1

----------------------
Logo Umweltschule


----------------------
LogoFTklein


----------------------
Logo FSSJ-Hessen


----------------------
sorsmcbertha
Bertha-von-Suttner-Schule Herz750

----------------------
dummySV-Aktion - Gemeinsames Weltbild, bestehend aus Unterschriften -SV-Aktion - Gemeinsames Weltbild, bestehend aus Unterschriften -
----------------------
BVS-Logo


----------------------
Gemeinsam Wir Logo 1


----------------------
HKM EWS Banner 180x150px
  • Zukunft gestalten.
  • Begeisterung schaffen.
  • Lehrerin oder Lehrer werden!

----------------------
„Das sind harte Fragen hier bei euch!“
Dr. Katja Leikert zu Gast in der Bertha-von-Suttner-Schule

Zu einer Diskussionsveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 war die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert zu Gast in der Nidderauer Gesamtschule. Empfangen von Klaviermusik und in entspannter Caféhaus-Atmosphäre stellte sich die Politikerin zwei Stunden lang den zahlreichen Fragen der Jugendlichen und gewährte dabei Einblicke in das schwierige Spannungsfeld zwischen Diplomatie und politischen Zielsetzungen, in denen sich demokratische Prozesse abspielen. Auf die Frage, wie Politiker mit Kritik umgehen, gab Frau Dr. Leikert offen zu, dass sie z. B. für die regelmäßigen „Montagsspaziergänge“ der Corona-Demonstranten an ihrem Wohnort persönlich keinerlei Verständnis aufbringe, die Aktion jedoch durch das Demonstrationsrecht geschützt sei. Selbstkritisch gab sie sich bei der Frage nach den Gründen für das Fehlen junger Wählerstimmen bei der CDU. Das schmerze, gestand die Politikerin ein, offenbar hätten die anderen Parteien bei Zukunftsthemen die jungen Leute besser erreicht. „Das sind harte Fragen hier bei euch“, konstatierte Frau Dr. Leikert, blieb aber auch im weiteren Verlauf der Diskussion keine Antwort schuldig. Auf offene Ohren stieß sie bei ihren Gesprächspartnern mit ihren Vorstellungen zur Modernisierung des Schulsystems. Die Erkenntnisse aus der Corona-Krise seien geeignet, sowohl Strukturen wie die morgendliche Anfangszeit und das Stundenraster als auch Inhalte und Methoden zu überprüfen. Ob und wie Schülerinnen und Schüler die verpassten Unterrichtsinhalte aus der Corona-Zeit aufholen könnten, wollte eine der Diskussionsteilnehmerinnen wissen. Frau Leikert verwies einerseits auf ein 2-Milliarden-Paket der Bundesregierung für Nachhilfe und Bildungsprogramme, machte jedoch gleichzeitig klar, dass man sich verabschieden müsse von der Vorstellung, alles in zwei Corona-Jahren Versäumte sei nachholbar. Außer den Pandemiefolgen waren es besonders der Ukrainekrieg sowie der Umgang mit der Gefahr von rechts und natürlich die Haltung zur Cannabis-Freigabe, um die sich die Fragen und Sorgen der Jugendlichen drehten und die lebhaft diskutiert wurden. Mit Humor begegnete die Politikerin der Frage des Zehntklässlers Ahmed, der die Besetzung von Ministerposten mit Nicht-Fachleuten kritisierte. „Wenn meine Englischlehrerin plötzlich Mathematik unterrichten müsste, würde auch nichts Gutes dabei rauskommen“, beschrieb er seine Wahrnehmung der Ämtervergabe in den Bundesministerien. „Aber deine Englischlehrerin könnte bei uns Außenministerin werden“, konterte Frau Dr. Leikert und veranschaulichte das Prinzip der repräsentativen Funktion, bei der die Qualifikation für die Besetzung der Ministerien nicht ausschlaggebend sei. Bevor sich die Politikerin bereitwillig den zahlreichen Selfie-Wünschen und persönlichen Fragen der Jugendlichen stellte, dankten Schulleiter Harald Klose und die Pädagogische Koordinatorin Simone Studebaker Frau Dr. Leikert für ihr Kommen und ihre schülernahe Diskussionsbereitschaft sowie den Lehrkräften Sofia Santiago-Hoffmann und Janez Cevka für die gelungene Organisation der Veranstaltung.

S. Falk, 2. April 2022
BesuchLeikert1
BesuchLeikert2
BesuchLeikert4
BesuchLeikert3
BesuchLeikert5
BesuchLeikert6