Am Montag, dem 23. Februar, war der WP2-Kurs „Medizinische Berufe“ des Jahrgangs zehn im FineST in Frankfurt zu Besuch. Unsere Anreise begann am Bahnhof Windecken. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug zum Frankfurter Hauptbahnhof. Anschließend ging es mit der Straßenbahn weiter, und nach einem kurzen Fußweg kamen wir am Universitätsgelände an.
Dort wurden wir von Prof. Dr. med. Miriam Rüsseler, Gründerin des Zentrums, begrüßt und bekamen einen Überblick über den Uni-Campus sowie eine kurze Einführung in die Arbeit des Simulationszentrums. Danach startete die Führung durch die verschiedenen Bereiche.
Zuerst beschäftigten wir uns mit dem Thema Reanimation und durften die Wiederbelebung an Übungspuppen ausprobieren. Dabei bekamen wir einen realistischen Eindruck davon, wie anstrengend und gleichzeitig wichtig eine korrekte Wiederbelebung ist. Im Lagerraum für Dummies konnten wir außerdem verschiedene Übungspuppen anschauen und sogar einen Ganzkörper-Dummy anheben, der 80kg wog.
Ein besonderes Highlight waren die Simulationsräume. Diese sind wie echte Krankenhaus- oder Behandlungszimmer ausgestattet. Dort werden medizinische Notfälle und Operationen realitätsnah nachgestellt. Wir erhielten einen Einblick in einen Operationssaal und lernten, wie wichtig steriles Arbeiten ist. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, den Medizinstudenten und -studentinnen Fragen zu ihrem Studium zu stellen.
Auch das Lager für medizinische Hilfsmittel, wie beispielsweise Zugänge, wurde uns gezeigt. Dort erfuhren wir mehr über Bluttransfusionen, zum Beispiel wie viel Blut bei Transfusionen benötigt wird, welche Blutgruppen besonders geeignet sind und wie lange gespendetes Blut haltbar ist.
Als nächstes beschäftigten wir uns mit dem Thema Ultraschall. Wir bekamen erklärt, wo genau die verschiedenen Organe des Menschen liegen und wie ein Ultraschallgerät funktioniert, anschließend durften wir es selbst an einem Übungskörper ausprobieren.
Als Höhepunkt und Abschluss der Führung bekamen wir noch die Möglichkeit in einer Übungsstunde der Studenten selbst verschiedene Nähtechniken zu erlernen und an einer Übungswunde zu testen. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht. Gegen 16:30 Uhr traten wir die Rückfahrt an und fuhren gemeinsam wieder nach Nidderau.
Der Ausflug war sehr interessant und gab uns einen guten Einblick in die medizinische Praxis des FineST.
Geschrieben von Stina Nowak (10A1) & Marie Reuter (10B2)
