„Wie schaffe ich es, meinen eigenen Weg zu gehen?“

Projekt „Rauchzeichen“ stärkt Schülerinnen und Schüler in Jahrgang 5

„Wie schaffe ich es, meinen eigenen Weg zu gehen?“ – Projekt „Rauchzeichen“ stärkt Schülerinnen und Schüler in Jahrgang 5

Schon seit einigen Jahren findet an der Bertha-von-Suttner-Schule mit dem Projekt „Rauchzeichen“ für die Jahrgänge 7 und 9 regelmäßig eine besondere Maßnahme zur Suchtprävention statt. Nun startet der Workshop auch für die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs, nachdem letztes Jahr bereits vereinzelte Klassen bei Interesse teilnehmen konnten. Ausgerichtet ist dieses Programm auf jüngere Kinder und zielt darauf ab, sie über Gefahren des Vapens, das heißt der Nutzung von E-Zigaretten, aufzuklären.  Außerdem soll ihre Fähigkeiten zum „Nein-Sagen“ gefördert werden, um so langfristig vor Sucht zu schützen. Das Projekt, deren Träger die Deutsche Herzstiftung e.V. ist, ist für die Jahrgänge abgestimmt und baut systematisch aufeinander auf.

In einer Doppelstunde erhalten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler im Klassenverband zunächst einige Informationen zum Vapen, nachdem sie zuvor durch interaktive Gruppenübungen eine Vertrauensbasis geschaffen haben. Im Anschluss daran erproben und festigen sie das ihnen vermittelte Wissen in Rollenspielen: In verschiedenen Rollen – ein Kind, das Vapen gut findet, eines, das es ablehnt, und ein unsicheres Kind – stellen sie typische Situationen nach und setzen sich mit der Frage auseinander, wie sie für sich selbst einstehen und auch unter Gruppendruck „Nein“ sagen können. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Diskussion der erarbeiteten Lösungsstrategien, die auf einem Plakat festgehalten werden und im Klassenraum sichtbar verbleiben. 

So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst Entscheidungen treffen und ihren eigenen Weg gehen können.

 

Bericht: Julia Hiekel
Bilder: Laura Brieder